Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehaus

Energiekonzepte im Vergleich

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Bauen Sie besonders energieeffizient und sichern Sie so dem Bauherrn die staatliche Förderung!

Die Energiekosten steigen, und immer mehr Bauherren verlangen nach hocheffizienten Gebäuden. Doch bei den Baupreisen für Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser schrecken viele zurück. Um hier Anreize für eine höhere Energieeffizienz zu schaffen, wird der Gebäudestandard Effizienzhaus Plus steuerlich gefördert. Mit dem neuen Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) will die Bundesregierung bis 2020 den Primärenergieverbrauch um 20 Prozent senken.

Um die Fördermittel zu erhalten und das volle Energiesparpotenzial auszuschöpfen, bedarf es individueller Lösungen und sehr vielen Know-hows. Von der energiesparenden Anlagentechnik über geeignete Lüftungskonzepte bis zum erhöhten Wärmeschutz werden hohe Anforderungen an die Planung gestellt. Architekten, Ingenieure, Bauträger und Bauämter müssen sich jetzt über kostengünstige Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens informieren. Hierzu bietet dieses Fachbuch hilfreiche Unterstützung bei der Planung sowie Kostenkennwerte zum Wirtschaftlichkeitsvergleich von Passiv-, Nullenergie- und Plusenergiehäusern.

In 20 realisierten Bauprojekten stellen führende Effizienzhausplaner ihre Konzepte, Details und Kennwerte vor. Enthalten sind auch entscheidende Konstruktionsdetails – sowohl gedruckt als auch in den Dateiformaten PDF, DWG und DXF auf beiliegender CD-ROM. Die bewährten und praxistauglichen Lösungen können Sie somit auf Knopfdruck in Ihre eigene Werkplanung übernehmen. So setzen Sie eigene Neubauprojekte noch schneller und sicherer um!

 

Aus dem Inhalt

Vorwort von Wolfgang Feist

Verzeichnisse

1 Passivhaus, Niedrigstenergiehaus, Plusenergiehaus im Überblick - Definition

2 EnEV - quo vadis?
2.1 EnEV 2014, Gesetze, Verordnungen, Normen, Förderprogramme
2.2 EnEV 2020 - wie könnte sie aussehen?

3 Planungs- und Ausführungshilfen Passivhaus
3.1 Passivhaus-Grundlagen, Klimagerechte Planung, Ausrichtung, Kompaktheit etc.
3.1.1 Das Passivhaus-Prinzip (5 Prinzipien)
3.1.2 Passivhäuser sind behaglich (thermische und hygrische Behaglichkeit mit Hinweis auf andere Klimazonen)
3.1.3 Keine Chance für Kondensat und Schimmel: Das Passivhaus Hygienekriterium (mit Hinweis auf andere Klimazonen)
3.1.4 Passivhäuser sind wirtschaftlich!
3.1.4 Kompaktheit, und Ausrichtung gv oder kk
3.1.5 Passivhäuser in anderen Klimazonen (DBU-Klimazonenstudie lr oder kk)
3.2 Berechnungen und thermische Bauphysik
3.2.1 Gewinne und Verluste: Auf die Bilanz kommt es an
3.2.2 Opake Gebäudehülle: Verluste minimieren
3.2.3 Transparente Bauteile: Sonnenenergie nutzen, vor Überhitzung schützen
3.2.4 Wärmebrücken: So geht es im Detail
3.2.5 Passivhaus leicht gemacht: Bilan. PHPP/ Design-PH

4 Konstruktionen
4.1 Außenwand
4.2 Dach
4.3 Kellerdecke / Bodenplatte
4.4 Fenster

5 Gebäudetechnik - Lüftung
5.1 Anforderungen an Raumlufthygiene
5.2 Zu-/Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung

6 Heizung und erneuerbare Energien
6.1 Heizsysteme - Kurzbeschreibung
6.2 Heizsysteme - EFH
6.2 Heizsysteme - MFH
6.3 Heizseitige Verteilsysteme
6.4 Wärmespeicherung
6.5 Regelung
6.5 Hilfsenergie

7 Strombedarf und Erneuerbare Energien
7.1 Belichtung und Beleuchtung
7.2 Haushaltsstrom
7.3 Photovoltaik bei Wohnungsbau
7.4 Smart Grid und Stromspeicherung
7.5 Gewerbegebäude

8 Kosten und Wirtschaftlichkeit
8.1 Wirtsch. Wohngebäude: Beispiel DHH
8.2 Wirtsch. Nichtwohngebäude

9 Plusenergietechnik und Städtebau
9.1 Das Konzept der erneuerbaren Primärenergie
9.1.2 Auf dem Weg in ein neues Zeitalter
9.1.3 Alte Bewertungssysteme versagen
9.1.4 Erneuerbare Primärenergíe
9.1.5 Plus und Premium: Mehr Passivhaus
9.2 Städtebauliche Anforderungen
9.3 Beispiel für eine Plusenergiesiedlung
9.4 Anforderungen auf kommunaler Ebene

10 Realisierte Projekte mit Kosten, Konzepten, Details, und Kennwerten

11 Fortbildung - Quellen
11.1 Glossar
11.2 Quellen
11.3 Verzeichnisse
11.4 Adressen - Fortbildung

Auf der CD
Musterdetails im Passivhaus-Neubau
Kostentool
Checklisten zum nachhaltigen Betrieb
Grundkonzept Gliederung 

EnEV Quo vadis, Dächer im Passivhausstandard sowie realisierte Projekte

Kapitel 2 EnEV Quo vadis?
Kapitel 4/2 Dächer im Passivhausstandard
Kapitel 10/10 Realisierte Projekte - Tagesklinik
Kapitel 10/20 Realisierte Projekte - Reihenhäuser als Passivhaus-Plus mit ganzheitlichen Ansatz

Download: Vollständige Leseprobe als PDF

Windows-PC ab Pentium III, 1 GB Arbeitsspeicher,
1 GB freier Speicher
Betriebssystem: Windows Vista, 7, 8, 8.1 oder 10
CD-ROM/DVD-Laufwerk zur Installation
 

Michael Tribus

Architekturstudium an der „Universita degli Studi di Firenze“ (Florenz) und an der „Technischen Universitat Wien“ mit Auslandssemester an der „University of Strathclyde Glasgow“. Seit 1997 plant „Michael Tribus Architecture“ vorwiegend Passivhäuser mit hohem äthetischem Anspruch mit bisher über 50 realisierten Passivhausprojekten (vor allem in Südtirol und im oberitalienischem Raum). Regelmäßige Wettbewerbsbeitrage und Machbarkeitsstudien von Neubauten und Bestandssanierungen hin zum Passivhaus. Wegweisende Projekte in der Passivhausszene: EXPOST – Sanierung und Erweiterung eines ehemaligen staatlichen Postgebäudes in ein Verwaltungsgebäude als erste Sanierung eines öffentliches Gebäudes zu einem zertifizierten Passivhaus, Bozen (2004–2006). Weitere wichtige Projekte mit Anerkennungspreisen und Veröffentlichungen: MFH „Lochbaur“ Meran (2006); Schwimmhaus „AutarcHome“ – Weisensee, (2007), EFH „Pernstich“ – Tramin (2009); Sanierung Krankenhaus „Crema“ – Crema (2013); Schule „Raldon“ – San Giovanni Lupatoto (2012–2014); Sanierung Schule mit Heim „Frankenberg“ – Tisens (2011–2014); Berater im EU-Projekt „SINFONIA“ fur die Stadt Bozen mit Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie (2013–2014). Gründungsmitglied von RoA RONGEN TRIBUS VALLENTIN GmbH (2014) fur gemeinsame internationale Projekte wie das Passive House Experience Centre – Qingdao ECOPARK, China (2014), als erstes zertifiziertes Passivhaus fur den Ecopark in Qingdao.


Burkhard Schulze Darup

Nach dem Architekturstudium an der TU Berlin Städtebau- und Partizipationsprojekte in Berlin-Kreuzberg, seit 1987 Architekturbüro schulze darup & partner in Nürnberg, Modellprojekte für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen, Forschungsvorhaben zu Passivhaustechnik & Raumluftqualität (2001), Energetische Gebäudesanierung mit Faktor 10 (2003), Begleitung der dena/ KfW-Modellreihe Niedrigenergiehaus im Bestand (2004–2007), breitenwirksame Umsetzung hocheffizienter Sanierungskonzepte auf städtebaulicher Ebene (2008–2011), zahlreiche Quartierskonzepte und kommunale Gutachten mit dem Ziel der Klimaneutralität im Gebäudebestand bis 2050; Beratungstätigkeit sowie Mitwirkung in zahlreichen Beiräten, stellvertretender Vorsitz in der Expertenkommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt; Veröffentlichungen, Vorträge und Fortbildungskonzepte, z.B. Fortbildungsnetzwerk „Energie und Baukultur“ (DGS 2012–2016)


Ludwig Rongen

Gründer der RONGEN ARCHITEKTEN GmbH in Wassenberg. Professor an der Architekturfakultät der Fachhochschule Erfurt in den Lehrgebieten Baukonstruktion und Entwerfen. Dort leitet er den Kurs „Zertifizierte(r) Passivhausplaner(in)“. Gastprofessuren an der Sichuan Universitat und an der South West Jiaotong Universitat, beide in China. Ludwig Rongen hat sich insbesondere im Bereich des Bauens im Passivhausstandard einen weltweiten Namen gemacht. Diverse wegweisende Pilotprojekte: u.a. erstes Passivhaus-Altenpflegeheim, erster Passivhaus-Modulbau, erste Bestandssanierung auf Passivhaus-Neubaustandard mit Vorhangfassade, erstes nach Ener-PHit zertifiziertes Nichtwohngebäude mit Innendämmung. Groste Passivhausfabrik (40.000 m2 NF, Harbin, V.R. China) weltweit, Forschungsprojekt „Passivhäuser für fünf verschiedene Klimazonen“ für die Standorte Dubai, Las Vegas, Jekaterinburg, Shanghai und Tokio – im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des französischen Konzerns St. Gobain zusammen mit dem Passivhaus Institut. Autor zahlreicher Fachpublikationen, Vorträge auf internationalen Kongressen und Mitarbeit in nationalen und internationalen Ausschüssen zum Thema „Energieeffizienz“. Gründungsmitglied der RoA RONGEN TRIBUS VALLENTIN GmbH (2014) zur Durchführung gemeinsamer internationaler Projekte, aktuell: Passive House Technical Experience Centre, Deutsch-Chinesischer Ökopark, Qingdao, P.R. of China


Gernot Vallentin

Architekt und zertifizierter Passivhausplaner. Zusammen mit seiner Frau Rena Vallentin betreibt er die Architektur Werkstatt Vallentin GmbH in Dorfen und Munchen. Lehrjahreim Buro Prof. Schiedhelm/Berlin – okologischer Architekt der ersten Stunde. Schwerpunkt: energetisches Bauen – insbesondere Passiv- und Pluseffizienzhäuser – unter ästhetischen, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Mitgründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins Energiewende Kreis Erding e.V., Mitglied im Arbeitskreis Passivhaus des Passivhaus-Institutes. Zahlreiche Vortrage und Veröffentlichungen zur Umsetzung hocheffizienter Gebäude und städtebaulicher Konzepte im In- und Ausland. Initiator des 2013 ins Leben gerufenen „Memorandum Neues Bauen in Zeiten von Klimawandel und Energiewende“, bei dem ein Umdenken der Architektur gefordert wird. Seit 2012 bearbeitet er gemeinsam mit Ludwig Rongen und Michael Tribus gemeinsame Projekte in China. Gewinner des internationalen Architekturpreises Passivhaus 2013. 2012 erhielt Gernot Vallentin für seinen Einsatz im Bereich des energetischen Bauens das Bundesverdienstkreuz. Gründungsmitglied von RoA RONGEN TRIBUS VALLENTIN GmbH (2014) für gemeinsame internationale Projekte wie das Passive House Experience Centre – Qingdao ECOPARK, China (2014), als erstes zertifiziertes Passivhaus für den Ecopark in Qingdao.


Benjamin Wimmer

Architekturburo Benjamin Wimmer in Nurnberg und Regensburg mit Schwerpunkt energieeffiziente Architektur, Preistrager im bundesweiten dena-Wettbewerb „Energieeffizienz und gute Architektur“.


Benjamin Krick

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Passivhaus Institut Darmstadt, Schwerpunkte: Komponentenzertifizierung und nachhaltige Bewertung der Energieversorgung von Gebäuden.


Ursula Rath

Gründung des Ingenieurbüros ebok 1981 und des Consultingburos CONSISTE 2005. Schwerpunkte: Stromeinsparung und effiziente Energienutzung.


Pia Regner

Bauingenieurin, zertifizierte Passivhausplanerin, Schwerpunkte: energieeffiziente Architektur, Bauphysik, Energiekonzepte und Optimierung von Anlagentechnik für Nichtwohngebäude.


Rainer Dirk

Architekt und o.b.u.v. Sachverständiger für Wärmeschutz, Lehrauftrag für Energetisches Bauen und Gebäudetechnik an der FH Regensburg, Mitarbeit im Kompetenznetzwerk DIN V 18599.


Prof. Dr.-Ing. Rolf-Peter Straus

Maschinenbau-Studium an der RWTH Aachen, 1994 Promotion am Lehrstuhl für technische Thermodynamik, bis 2000 Entwicklungsabteilung „Neue Technologien“ Viessmann GmbH in Allendorf, danach Prof. für Heizungs-Lüftungs- und Klimatechnik sowie regenerative Energien an der Hochschule Bremen, Forschungsschwerpunkte Lüftungstechnik und Pelletöfen für Passivhäuser. Kapitel: 6 Heizung - erneuerbare Energien